Selbstfahrende Schneepflüge reinigen Start- und Landebahnen am Flughafen - Autos - 2018

Anonim

Nach dem schrecklichen, tödlichen Zwischenfall am Sonntag, dem 18. März, in Tempe, Arizona, steht die autonome Fahrzeugindustrie mehr denn je auf dem Prüfstand.

Während mindestens zwei Unternehmen - Uber und Toyota - den Betrieb auf öffentlichen Straßen eingestellt haben, werden alle Unternehmen, die an der Technologie interessiert sind, weiterhin private Tests durchführen, um die Sicherheit und Effizienz ihrer jeweiligen autonomen Technologien zu verbessern.

Abgesehen von Autos arbeiten mehrere Unternehmen auch an anderen Arten von Fahrzeugen, die ohne menschlichen Einsatz betrieben werden können.

Nimm Yeti Snow Technologie. Das Unternehmen entwickelte einen autonomen Schneepflug und testete es kürzlich zum ersten Mal auf einem norwegischen Flughafen.

Wir alle wissen, dass starker Schneefall an Flughäfen zu Chaos führen kann und sie stundenlang schließen lässt, und sogar Tage, wenn die Bedingungen wirklich schlecht werden. Die Vorhersage von Schneeräumungen ist eine knifflige Angelegenheit, und es kann sich für die Flughafenbetreiber als kostspielig erweisen, das entsprechende Personal rund um die Uhr rund um die Uhr in der Nähe zu halten.

Yeti hofft, dass sein autonomer Schneepflug die Antwort ist. Die Maschine ist 20 Meter lang und 5, 5 Meter breit und benötigt nur eine Stunde, um eine Fläche von etwa 350 000 Quadratmetern zu räumen. Es wurde kürzlich auf dem Flughafen Fagernes in Leirin getestet, etwa 90 Meilen nordwestlich der norwegischen Hauptstadt Oslo.

Ähnlich wie der Daimler-Schneepflug, den wir letztes Jahr auf einem schneefreien Flugplatz getestet haben, räumen die autonomen Maschinen von Yeti den Schnee in Formation ab und arbeiten zusammen für optimale Effizienz.

Da die Technologie im Gelände und in einer streng kontrollierten Umgebung eingesetzt wird, muss sich das computergesteuerte Fahrzeug nicht so sehr auf Kameras und Sensoren für sichere Bewegungen verlassen. Die Routen, die jeder von ihnen einlegt, können genau programmiert werden, da sie vorhersehbar sind und immer den gleichen Weg zu und von ihrem Lagerort einschlagen. Ein Zug der langsam laufenden Maschinen kann bei Bedarf auch direkt von einem menschlichen Vorgesetzten als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme überwacht werden.

Hans Peter Havdal von Semcon, ein schwedisches Technologieunternehmen, das das Projekt unterstützt, ist sicherlich von dem Potenzial des Systems begeistert. "Ein Flughafen ist wie eine Miniaturgesellschaft", sagt er auf der Website des Unternehmens. "Wenn wir selbstfahrende Fahrzeuge dort einsetzen können, können wir die Technologie in jedem Bereich einsetzen."

Sollten die Tests von Yeti als Erfolg gewertet werden, könnten die fahrerlosen Schneepflüge an fast 50 Flughäfen in ganz Norwegen eingesetzt werden, mit der Möglichkeit einer weiteren Expansion darüber hinaus.